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Schamlippenkorrektur - Intimchirurgie

Bei einer Schamlippenkorrektur handelt es sich um eine kosmetische Operation, die je nach Aufwand 30 bis 90 Minuten dauert. Nur Frauen, die volljährig sind, können sich die Schamlippen korrigieren lassen. Jedem Eingriff muss zwingend ein Beratungsgespräch und eine Untersuchung durch den Arzt vorausgehen. Meistens sind es die inneren Schamlippen, die als zu groß empfunden werden. Auch wenn die Ratsuchende mit dem Erscheinungsbild der äußeren Schamlippen zufrieden ist, darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die äußeren Schamlippen das Aussehen der inneren Schamlippen beeinflussen. Eine operative Labioplastie soll in den meisten Fällen bewirken, dass die inneren Schamlippen im entblößten Zustand nicht sichtbar sind. Dieser Wunsch entspricht einem ästhetischen Bedürfnis. Wobei der Auslöser letztlich ein starker seelischer Druck wegen des Aussehens des Sexualorgans sein kann. Nur in seltenen Fällen ist eine funktionale Störung der Anlass für eine Schamlippenkorrektur.

Die inneren Schamlippen sind sehr variabel in ihrem Aussehen. Ausläufer können bis in die Klitorisvorhaut oder an ihr vorbeiziehen und bilden dann sichtbare Hautfalten. Deshalb ist vor einer Labioplastik eine exakte Analyse erforderlich, bei der sämtliche Ausläufer verfolgt werden. Das gewährleistet ein einheitliches Gesamtbild gewährleistet, wenn der Eingriff erfolgt ist. Die inneren Schamlippen korrigieren stellt den Chirurgen vor die Aufgabe, eine Symmetrisierung anzustreben. Eine exakte Symmetrie wird allerdings kaum gelingen, da die inneren Schamlippen über eine besondere Elastizität verfügen. Werden die inneren Schamlippen deutlich verkleinert, wird ein Saum von etwa 1 Zentimeter beibehalten. Wobei keine Garantie für eine millimetergenaue Maßeinhaltung gegeben werden kann.

Besteht bei der Patientin der Wunsch, die äußeren Schamlippen zu vergrößern, so geschieht das bevorzugt mit Eigenfett. Klitoris und Klitorisvorhaut werden bei keiner Labioplastie angetastet. Die feinen Nerven in diesem Bereich werden nicht verletzt. Das gilt auch für das Jungfernhäutchen, das nicht in Mitleidenschaft gezogen wird und bei einer Korrektur der Schamlippen intakt bleibt.

Die Operation kann in Vollnarkose oder in lokaler Anästhesie durchgeführt werden. Um sich Stress zu ersparen oder das Gefühl, dem Arzt ausgeliefert zu sein, wird zu einer Vollnarkose geraten. Nach dem Eingriff muss nicht mit größeren Schmerzen gerechnet. Die Patientinnen dürfen bereits am nächsten Tag das Krankenhaus verlassen. Nach der erfolgten Korrektur gelten strenge Hygienevorschriften. Insgesamt sind keine negativen Folgen nach einer Schamlippenkorrektur zu befürchten. Viele Frauen berichten hinterher von einer verbesserten Sensibilität beim Sexualverkehr. Dazu mag auch beitragen, dass die Veränderung auch psychische Probleme behebt, was wiederum allgemein die Lebensfreude steigert.